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Es gibt viele Nikolausgedichte für kleine Kinder, Grundschüler, Eltern und ältere Menschen. Die Gedichte werden in der Nacht des 6. Dezembers gelesen.

In der Nacht, wenn der Nikolaus kommt und die geputzten Stiefel und Socken mit Geschenken füllt.

Woher stammt der Brauch mit Nikolausgedichten?

Nikolaus war ein Bischof, der zwischen 270 und 370 n. Chr. lebte. Viele Legenden ranken sich um ihn, aber über eines ist man sich einig: Er setzte sich für die Armen und Schwachen ein. Deshalb heißt es, dass er bedürftigen Familien mit Kindern heimlich Geld durch den Schornstein zuwarf, das dann in ihre Strümpfe fiel.

Daher rührt der Brauch, Kinder in Stiefeln zu beschenken. Früher glaubten die Menschen, dass der heilige Nikolaus ein freundlicher und hilfsbereiter Bischof war, der die Kinder beschützte. Auch heute noch respektieren ihn die Menschen in Europa und Asien.

Traditionell füllt der Nikolaus nur die Stiefel und Socken derjenigen, die sich um ihre Schuhe und Socken gekümmert haben, indem sie sie geputzt oder gewaschen haben, und die das ganze Jahr über brav waren. Wenn du dir nicht sicher bist, was der Nikolaus sagen sollst, kannst du den Nikolaus mit einem schönen Gedicht oft nachsichtiger machen.

Woran erkennst du gute Gedichte für den Nikolaus?

Der Schlüssel dazu ist, dass die Kinder sie mit Freude lernen. Sie müssen Spaß an den Gedichten haben, um sie sich zu merken. Und der Nikolaus wird wissen, wer sich Mühe gegeben hat und wer nicht.

Mit anderen Worten: Der Nikolaus wird die Stiefel mit großer Freude füllen, wenn die Kinder die Gedichte am Vorabend des 6. Dezember gekonnt und mit Eifer aufsagen.

Warum das Gedichteaufsagen zum Nikolaus eine tolle Sache ist

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Die Entwicklung des kindlichen Gehirns profitiert sehr vom Lernen von Reimen und Versen. Diese Art des Lernens wird als freiwilliges, spielerisches Lernen bezeichnet.

Die fruchtbarste Phase für die Sprachentwicklung findet von der Geburt bis zum Alter von zehn Jahren statt. Gedichte zu lernen und sie mit Nachdruck vorzutragen, ist eine großartige Möglichkeit, das Kind in dieser Entwicklungsphase zu unterstützen.

Kinder sind zu so viel mehr fähig, als wir ihnen zutrauen, vor allem, wenn sie zum Lernen motiviert sind. Sie entwickeln schnell ihre eigenen Strategien und Methoden, um Gedichte zu lernen und Reime, Verse, Themen, Widersprüche, Sprachmuster und Stilmittel zu verstehen.

Kinder lieben Gedichte, die sie zum Lachen bringen, besonders wenn sie sich reimen und leicht zu merken sind.

Egal, ob es sich um moderne Gedichte handelt oder um uralte traditionelle Gedichte, die noch aus den Zeiten von Oma und Opa überliefert wurden, die schönsten Nikolausgedichte sind heute noch so aktuell wie gestern.

Gute Nikolausgedichte kennen auch nach vielen Jahren kein Verfallsdatum.

Kurze Nikolausgedichte für kleine Kinder (3-4 Jahre)

Die Weihnachtszeit ist die Zeit des Gebens, und was könnte mehr Spaß machen, als Kindern besondere Gedichte zu geben, die sie dem Nikolaus vortragen können?

Diese Gedichte helfen den Kindern, sich Nikolaus (und natürlich dem Weihnachtsmann) näher zu fühlen, und viele haben Spaß daran, die Nikolausgedichte zu lernen.

Außerdem lernen sie etwas über Reim, Versmaß und andere poetische Mittel. Und das Wichtigste: Sie werden Spaß haben!

Nikolaus, sei unser Gast

Nikolaus, sei unser Gast,

wenn du was im Sacke hast.

Hast du was, so lass dich nieder,

hast du nichts, so pack dich wieder!

unbekannter Verfasser

Am Nikolaustag

Horcht einmal hinaus,

bald kommt Herr Nikolaus!

Er geht herum,

er klopft bumbum.

Schaut dort hinauf und da hinein,

dann kommt er gar zu uns herein.

Und leert bei uns sein Säcklein aus,

der liebe, gute Nikolaus!

unbekannter Verfasser

Ach, du lieber Nikolaus

Ach, du lieber Nikolaus,

komm ganz schnell in unser Haus!

Hab so viel an dich gedacht,

hast mir auch was mitgebracht?

Christian Fürchtegott Gellert

Nikolaus vom Walde (letzter Vers)

Du guter alter Nikolaus,

du Freund der Kinder nah und fern,

leer Deinen Sack heut bei uns aus,

wir alle haben dich so gern!

unbekannter Verfasser

Schöne Nikolausgedichte für Grundschulkinder

Kinder auf der ganzen Welt warten jedes Jahr sehnsüchtig die Ankunft des Weihnachtsmannes. Doch auch der Nikolaus am 6. Dezember ist für tolle, kleinere Geschenke bekannt.

Aber auch das Gedichteaufsagen für den Nikolaus ist eine schöne Tradition. Die Nikolausgeschenke sollen schließlich auch verdient werden.

Nikolausgedichte für Grundschüler gibt es in allen Formen und Längen, aber sie haben alle ein gemeinsames Ziel: Sie sollen den heiligen Sankt Nikolaus besänftigen und ihn bereit für reichhaltige Gaben machen.

Lieber guter Nikolaus!

Lieber guter Nikolaus,

ich stell Dir meinen Stiefel raus.

Sei so gut und mach ihn voll,

ja das fände ich ganz toll.

Ich war auch brav das ganze Jahr,

ich bin schließlich ja kein Narr.

Nein, bin nur ein liebes Kind,

das weiß, was gut ist und was stimmt.

Ich danke Dir von Herzen sehr,

lässt Du mein Stiefelchen nicht leer.

Und grüß mir auch den Weihnachtsmann,

dass der gleich weiß, wie lieb ich kann.

Michael Hempel

Holler boller Rumpelsack

Holler boller Rumpelsack,

Niklas trug ihn huckepack.

Weihnachtsnüsse gelb und braun,

runzlig, punzlig anzuschaun.

Knackt die Schale, springt der Kern,

Weihnachtsnüsse ess ich gern.

Komm bald wieder in dies Haus

guter alter Nikolaus!

Albert Sergel

Lasst uns froh und munter sein

Lasst uns froh und munter sein

und uns recht von Herzen freu‘n!

Lustig, lustig, tralalalala,

Bald ist Nikolausabend da,

Bald ist Nikolausabend da!

Dann stell’ ich den Teller auf,

Nik‘laus legt gewiss was drauf.

Lustig, lustig, tralalalala,

Bald ist Nikolausabend da,

Bald ist Nikolausabend da!

Wenn ich schlaf‘, dann träume ich,

jetzt bringt Nik‘laus was für mich.

Lustig, lustig, tralalalala,

Bald ist Nikolausabend da,

Bald ist Nikolausabend da!

Wenn ich aufgestanden bin,

auf‘ ich schnell zum Teller hin.

Lustig, lustig, tralalalala,

Heute ist Nikolausabend da,

Heute ist Nikolausabend da!

Nik‘laus ist ein guter Mann,

dem man nicht genug danken kann.

Lustig, lustig, tralalalala,

Heute ist Nikolausabend da,

Heute ist Nikolausabend da!

Josef Annegarn

Lieber kleiner Nikolaus

Lieber heiliger Nikolaus,

komm doch heut in unser Haus.

Lehr uns an die Armen denken,

lass uns teilen und verschenken.

Zeig uns, wie man fröhlich gibt,

wie man hilft und wie man liebt.

unbekannter Verfasser

Sankt Nikolaus

Vor langen, langen Jahren

in einem fernen Land,

lebt´ einst ein heiliger Bischof,

Sankt Nikolaus genannt.

Er war geliebt von Groß und Klein,

denn alle wollte er erfreu‘n,

und noch heut vom Himmel steigt er nieder,

beschenkt die guten Kinder wieder.

unbekannter Verfasser

Ihr Kinder stellt die Schuh hinaus

Ihr Kinder, stellt die Schuh‘ hinaus,

denn heute kommt der Nikolaus.

Und wart ihr immer gut und brav,

dann lohnt’s euch Nikolaus im Schlaf.

Er bringt euch Äpfel, Feigen, Nüss‘

und gutes Backwerk, zuckersüß

Doch für das böse, schlimme Kind

legt er die Rute hin geschwind

unbekannter Verfasser

Niklaus, Niklaus, lieber Mann

Niklaus, Niklaus, lieber Mann,

klopf an unsre Türe an!

Wir sind brav, drum bitte schön,

lass den Stecken draußen steh‘n.

Niklaus, Niklaus, huckepack,

schenk uns was aus deinem Sack.

Schüttle deine Sachen aus,

gute Kinder sind im Haus!

unbekannter Verfasser

Nikolaus

Durch den finst‘ren Tannenwald

in der schönen Weihnachtszeit

geht ein Mann, uralt,

ob es stürmt oder schneit.

Er ist ein guter Mann,

das sieht ihm jeder an!

Komm zu uns nach Haus,

lieber Nikolaus!

unbekannter Verfasser

Sankt Nikolaus

Ich bitte dich Sankt Niklaus sehr,

In meinem Hause auch einkehr,

Bring Bücher, Kleider und auch Schuh,

Und noch viel schöne gute Sachen dazu,

So will ich lernen wohl,

Und fromm sein, wie ich soll.

Clemens Brentano und Achim von Arnim

Knecht Ruprecht

Draußen weht es bitterkalt,

wer kommt da durch den Winterwald?

Stipp, stapp, stipp, stapp und huckepack –

Knecht Ruprecht ist’s mit seinem Sack.

Was ist denn in dem Sacke drin?

Äpfel, Mandeln und Rosin‘

und schöne Zuckerrosen,

auch Pfeffernüss‘ fürs gute Kind;

die andern, die nicht artig sind,

die klopft er auf die Hosen.

Martin Boelitz

Nikolaus, du guter Mann

Nikolaus, du guter Mann,

hast einen schönen Mantel an.

Die Knöpfe sind so blank geputzt,

dein weißer Bart ist gut gestutzt.

Die Stiefel sind so spiegelblank,

die Zipfelmütze fein und lang.

Die Augenbrauen sind so dicht,

so lieb und gut ist dein Gesicht.

Du kamst den weiten Weg von fern,

und deine Hände geben gern.

Du weißt, wie alle Kinder sind:

Ich glaub, ich war ein braves Kind.

Sonst wärst du ja nicht hier

und kämest nicht zu mir.

Du musst dich sicher plagen,

den schweren Sack zu tragen.

Drum bitte, lieber Nikolaus,

so packe ihn doch einfach aus!

unbekannter Verfasser

Vorfreude

Zufällig war’s, mittenmang der Nacht,

hat Unruh mich um den Schlaf gebracht.

Schaute ich aus dem Fenster raus,

entdeckt‘ ich den Schlitten vom Nikolaus.

Erblickte ich dort schon seine Kappe,

ach nein, das war die Katzenklappe.

Blitzte da nicht was aus dem Sack hervor,

herrjeh, s‘war nur ne Reflexion vom Tor.

Doch da, sein Barthaar so lang und weiß

entpuppte sich endlich als blankes Eis.

Ich klappte den Laden wieder zu,

ging weiter dösen in hastiger Ruh.

Denn morgen schon ist seine Zeit,

dann kommt Niklas fürwahr hereingeschneit.

Michael Hempel

Schöne Nikolausgedichte für Erwachsene

Natürlich dürfen auch Erwachsene Nikolausgedichte lernen und schätzen. Was für ein Vorbild würdest du sonst für deine eigenen Kinder sein?

Auf jeden Fall ist es doppelt schön, wenn Jung und Alt das schöne Nikolausgedicht gemeinsam vortragen können. So wird das Aufsagen kleiner Gedichte über den Nikolaus in der Familie zu einem einzigartigen Erlebnis.

Am St. Nikolausabend

Sankt Nikolaus, Sankt Nikolaus,

Er ziehet heut vom Himmel aus,

Er sitzt auf einem weißen Ross,

Das weiße Ross ist riegengroß!

Aus Wolken reitet er herab,

Bald im Galopp und bald im Trab,

An seiner Seite hängt ein Sack,

Das Ross trägt vorn und hinten Pack.

In Sack und Pack ist Hüll‘ und Füll‘,

Was man nur wünscht und haben will,

Ein Wohlgeruch erfüllt die Luft,

Und Alles schwimmt in Glanz und Duft.

Im hintern Packe, merk‘ es, Kind!

Die braunen spitzen Ruten sind,

Zur Straf‘ dem kleinen Bösewicht,

Der nicht gehorcht, und Lügen spricht.

Er reitet still im Dorf herum,

Und sieht sich nach den Kindern um,

Und sind sie brave Kinderlein,

So legt er ihnen Schönes ein.

Sankt Nikolaus! Sankt Nikolaus!

ch will gewiss nicht böse sein,

Komm auch zu meinem Fensterlein,

Und packe deine Schätze aus!

Franz Josef Egenter

Weihnachten

Nikolaus der Gute

kommt mit einer Rute,

greift in seinen vollen Sack –

dir ein Päckchen – mir ein Pack.

Ruth Maria kriegt ein Buch

und ein Baumwolltaschentuch,

Noske einen Ehrensäbel

und ein Buch vom alten Bebel,

sozusagen zur Erheiterung,

zur Gelehrsamkeitserweiterung.

Marloh kriegt ein Kaiserbild

und nen blanken Ehrenschild.

Oberst Reinhard kriegt zum Hohn

die gesetzliche Pension.

Tante Lo, die, wie ihr wisst,

immer, immer müde ist,

kriegt von mir ein dickes Kissen.

Und auch hinter die Kulissen

kommt der gute Weihnachtsmann,

nimmt sich mancher Leute an,

schenkt da einen ganzen Sack

guten alten Kunstgeschmack.

Schenkt der Orska alle Rollen

Wedekinder, kesse Bollen –

(Hosenrollen mag sie nicht:

dabei sieht man nur Gesicht…).

Der kriegt eine Bauerntruhe,

Fräulein Hippel neue Schuhe,

jener hält die liebste Hand –

Und das Land? Und das Land?

Bitt ich dich, so sehr ich kann:

Schenk ihm Ruhe – lieber Weihnachtsmann!

Kurt Tucholsky

Knecht Ruprecht

Von drauss’ vom Walde komm ich her,

ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!

Allüberall auf den Tannenspitzen

sah ich goldene Lichtlein sitzen.

Und droben aus dem Himmelstor

sah mit großen Augen das Christkind hervor.

Und wie ich so strolcht’ durch den finstern Tann,

da rief’s mich mit heller Stimme an:

„Knecht Ruprecht“, rief es, „alter Gesell,

hebe die Beine und spute dich schnell!

Die Kerzen fangen zu brennen an,

das Himmelstor ist aufgetan.

Alt’ und Junge sollen nun von der Jagd des Lebens einmal ruh‘n.

Und morgen flieg’ ich hinab zur Erden,

denn es soll wieder Weihnachten werden“!

Ich sprach: „O lieber Herr Christ,

meine Reise fast zu Ende ist.

Ich soll nur noch in diese Stadt,

wo’s eitel gute Kinder hat.“

„Hast denn das Säcklein auch bei dir?“

Ich sprach: „Das Säcklein, das ist hier:

Denn Äpfel, Nuss und Mandelkern

fressen fromme Kinder gern.“

„Hast denn die Rute auch bei dir?“

ch sprach: „Die Rute, die ist hier:

Doch für die Kinder nur, die schlechten,

die trifft sie auf den Teil, den rechten.“

Christkindlein sprach: „So ist‘s recht:

So geh mit Gott, mein treuer Knecht!“

Von drauss’ vom Walde komm ich her,

ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!

Nun sprecht, wie ich’s hier innen find’,

sind’s gute Kind’, sind’s böse Kind’?

Theodor Storm

23 lustige Nikolausgedichte

Lustige Gedichte über den Weihnachtsmann sind bei Kindern und Erwachsenen ein großer Hit. Sie sind oft leicht zu merken und bringen sie vor lauter Freude zum Lachen.

Eines der besten Dinge an lustigen Nikolausgedichten ist, dass sie deutlich einfacher zu merken sind, weil das Lernen richtig Spaß macht.

  1. Nikolaus zu sein, das ist schwer,
    denn mancher Stiefel riecht so sehr,
    dass der Heilige kriegt, keine Frage,
    von Gott deswegen Erschwernis-Zulage.
  2. Der Nikolaus auf dem Weihnachtsmarkt,
    der hat wie der echte einen Bart,
    im Gegensatz jedoch zu diesem
    darf er den Glühwein auch genießen.
  3. Bei uns kam jedes Jahr der Nikolaus,
    doch im Kostüm war mein Onkel Klaus,
    der spielte ihn mit viel Talent,
    wie man es sonst von der Bühne her kennt.
  4. Nikolaus, komm‘ in unser Haus,
    denn Du siehst verfroren aus,
    hast die liebe, lange Nacht
    auf dem Rentier-Schlitten verbracht.
    Nikolaus, komme doch in unser Haus,
    denn Du siehst so beladen aus,
    quäle Dich nicht mit all den Gaben,
    die kannst Du gleich bei uns abladen.
  5. Den Nikolaus, den haben alle gern,
    denn Weihnachten ist nicht mehr fern,
    wenn Nikolaus die Stiefel füllt
    und Weißes unsere Welt verhüllt.
  6. Die Stiefel, die muss man gut putzen,
    sonst mag er sie gar nicht benutzen,
    der Nikolaus hat eine gute Nase,
    eine bessere als der Osterhase.
  7. Der Nikolaus ist nicht von Erden,
    doch manchmal könnte es passieren,
    dass irdische Gelüste ihn
    direkt zu einem Glühwein führen.
    Auf Weihnachtsmärkten dieser Welt
    stehen Nikoläuse Arm in Arm,
    der Glühwein ist es, der sie hält
    auf Erden ach so himmlisch warm.
  8. Der Nikolaus hat nichts gebracht,
    hat keinen Stiefel vollgemacht,
    hat er womöglich keine Zeit?
    Nein, denn es ist erst der 5. heut.
    Doch morgen, da kommt er bestimmt
    und er vergisst kein einziges Kind
    sein eigens Fest er niemals versäumt,
    der Nikolaus ist der Kinder Freund.
  9. Wenn Stiefel putzen alle Kinder,
    wenn sie sie vor die Türe stellen,
    dann ist es bald schon tiefer Winter,
    den will der Nikolaus erhellen.
    Denn er vertreibt die lange Zeit,
    bis es dann endlich Weihnacht ist,
    so, nun sind die Stiefel alle bereit,
    wir hoffen, dass er uns nicht vergisst.
  10. Nikolaus, mit Deinem Schlitten
    kannst Du gerne im Garten parken,
    denn ich kann es kaum aushalten,
    muss seit Tagen auf Dich warten.
    Nikolaus, solltest Du hungrig
    oder auch sehr durstig sein,
    in der Küche ist genug,
    Nikolaus, komm‘ endlich herein!
  11. Der Nikolaus, der ist mein Freund,
    weil er Nüsse und Schokolade hat,
    er hat mein Haus noch nie versäumt,
    in meinen Stiefeln, da ist Platz.
    Der Nikolaus, nach dem habe ich
    mir die Nase am Fenster plattgedrückt,
    und wenn er jetzt nicht endlich kommt,
    dann werde ich noch ganz verrückt.
  12. Nikolaus, Du guter Mann,
    hast einen roten Mantel an,
    einen Sack auf Deinem Rücken
    mit Sachen, die mich entzücken.
    Nikolaus, hör einmal her,
    wird der Sack Dir mal zu schwer,
    dann leere ihn vor der Türe aus,
    hier genau vor meinem Haus.
    Nikolaus, denn somit brauchst Du
    nicht mehr so schwer zu schleppen,
    dann hast Du endlich Deine Ruh‘
    vor den Stiegen und den Treppen.
  13. Durch den engen Kamin zwängt sich der Nikolaus
    in ein Mehrfamilienhaus.
    Die Kinder dort, wenigstens die Braven,
    die warten auf Geschenke, Schokolade, Marzipan
    und können nicht mehr schlafen.
    Der Nikolaus jedoch, der ächzt und stöhnt:
    Was für eine Plag für diesen einen Tag!
  14. Stell Dir vor, der Nikolaus hätt eine Allergie
    gegen Weihnachtsduft und Harmonie.
    Wo würden all die Geschenke bleiben,
    an wen würden Wir unsere Briefe schreiben?
    Schön, dass bis zum heutigen Tag
    der Nikolaus Weihnachten noch mag.
  15. Im Dezember kommt in jedes Haus
    der gute alte Nikolaus.
    Allen, die gut und ohne Tadel waren
    bringt er als Belohnung schöne Gaben.
    Die Anderen schaut er strenge an
    gut, dass er nicht lange bös sein kann.
    Drum schau gleich nach, was er Dir gebracht
    und dann für heute gute Nacht.
  16. Schwer beladen mit Geschenken muss der Nikolaus
    an diesem einen Tag an alle braven Kinder denken.
    Doch ist die Weihnachtszeit vorbei,
    dann hat er endlich Urlaub und ist frei.
    Man findet Ihn am Strand beim Meer
    schwitzend in der Sonne sitzen.
    So völlig entspannt und braungebrannt
    bleibt er den ganzen Sommer unerkannt.
  17. Es ist schon so spät,
    wo bleibt nur der Nikolaus?
    Den Kindern fallen schon die Äuglein zu
    das Sandmännchen bringt Sie zur Ruh.
    Nikolaus, hast Du Parkplatzsorgen?
    Kein Problem, bring die Geschenke einfach morgen!
  18. Knirschender Schnee, eisiger See
    gleißendes Licht, Frost im Gesicht.
    Der Nikolaus ist seit Stunden im Kreis gelaufen
    und könnt jetzt wirklich Hilfe gebrauchen.
    Ihn friert, er ist müde und nass. Er denkt:
    „Kinder, dieses Jahr macht mir Weihnachten
    gar keinen Spaß.“
  19. Äpfel, Nüsse, Mandelkerne
    Zimt, Anis und Weihnachtssterne
    Glühwein, Punsch und Tannenduft
    Weihnachtszeit liegt in der Luft!
    Der gute Nikolaus hat davon
    noch gar nichts mitbekommen,
    er hatte etwas viel von seinem
    Schlummertrunk genommen.
  20. Nikolaustag
    Vom Dach ein dumpfer Schlag
    es regnet Ruß im Kamin
    hoffentlich ist das Feuer aus
    sonst sind die Geschenke hin.
  21. Süßigkeiten, Puppen, Trommel und Trompeten
    Zinnfiguren, Eisenbahn und Schokoecken.
    Lieber guter Nikolaus, bitte lass die ollen
    Geschenke stecken.
    Ein Computerspiel, ein Handy, eine Zauberfee,
    eine Actionfigur oder ein 10-Gangrad
    wären diesmal wirklich angesagt.
    Geh mit der Zeit und vergesse nicht,
    das Du dann der Beste bist.
  22. Der gute Nikolaus, der hat es schwer,
    wo nimmt er nur die vielen Geschenke her?
    Wie der Nikolaus das alles macht, wie er
    die Produktion und die Logistik schafft,
    hat darüber jemand einmal nachgedacht?
    Wo kommt das viele Geld denn her
    für all die Kosten und den Zahlungsverkehr.
    Er ist halt ein guter Mann, dem man
    nicht genug danken kann.
  23. Der Nikolaus hat mit dem Familienvater
    viel gemeinsam:
    Sie arbeiten hart und niemand fragt, wie
    man das alles schaffen mag,
    Sie sind erst zufrieden, wenn alle Kinder
    glücklich sind,
    Mit einem warmen Dankeschön schickt
    man Sie dann in die kalte Nacht hinaus.

FAQ

Gibt es Nikolausgedichte für Erwachsene?

Ja, es gibt auch Nikolausgedichte für Erwachsene. Diese sind in der Regel umfangreicher und schwieriger zu lernen als die für Kinder. Dazu gehören zum Beispiel „Am St. Nikolausabend“ von Franz Josef Egenter, „Weihnachten“ von Kurt Tucholsky und „Knecht Ruprecht“ von Theodor Storm.

Was sagt der Nikolaus bei der Begrüßung?

Traditionell tritt der Nikolaus ein und startet mit „Knecht Ruprecht“ von Theodor Storm. Dieses Nikolausgedicht startet mit „Von drauss’ vom Walde komm ich her, ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr! Allüberall auf den Tannenspitzen; sah ich goldene Lichtlein sitzen.“.

Welche Nikolausgedichte sind für Grundschüler gut geeignet?

Für Grundschüler sind die Nikolausgedichte „Lieber guter Nikolaus!“ von Michael Hempel, „Holler boller Rumpelsack“ von Albert Sergel und „Lasst uns froh und munter sein“ von Josef Annegarn gut geeignet.